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17. Juni: Café Autonomía im Infoladen Garten

1. Café Autonomía im Garten des Infoladen Landshut.
Es erwarten euch Musik, vegane und nicht-vegane Köstlichkeiten, sowie ein gut gedeckter Infotisch. Los geht es um 19:00, Schluss ist um 22:00 Uhr.

Aus aktuellem Anlass:
Das Referat über die aktuelle soziale Bewegung in Spanien fällt aus.
Stattdessen wird es einen Vortrag über die am 23.06. stattfindende antirassistische Kundgebung gegen die Sarrazin-Veranstaltung in Deggendorf geben.


1 Antwort auf „17. Juni: Café Autonomía im Infoladen Garten“


  1. 1 Communist-Dandy 16. Juni 2011 um 21:24 Uhr

    Warum müsst ihr denn aus aktuellem Anlass den Vortrag über die soziale Bewegung in Spanien absagen. Damit Platz wird für den HOCHAKTUELLEN Sarazin Diskurs ;-(? Wirklich schade. Hatte mich schon gefreut, mal was neues zu hören. Jetzt kommt die radikale Linke mal wieder auf ihrem Steckenpferd daher. Zumindest der Aufruf der Passauer lässt nichts gutes erahnen. Er wirkt so sehr um die eigene Identität herum gebastelt, dass man am liebsten kotzen möchte. Gegen neonazistische Umtriebe im allgemeinen, Sarazin im Besonderen und die Mittdemonstranten von vor zwei Wochen eben mal so auch noch „verurteilt“.
    1. Sarazin ist kein Nazi, er ist Rassist.
    2. Ein Indikator (Hinweis) ist natürlich kein Nachweis und „somit“ gar nichts bewiesen außer dass man in Passau keine Lust hat, einen Gedanken bis zum Ende zu denken, geschweige denn ihn zu Papier zu bringen.
    3. Natürlich ist sein Buch (und das auch nach deutschem Recht) kein Verbrechen. Aber selbst wenn, was wäre das für ein Argument für so tolle Anarchos wie euch, die zwei Zeilen weiter die bürgerlich-rassistischen Kritiker Sarazins verurteilen. Nachdem es den Passauern offensichtlich nicht einfällt, möchte ich es zumindest euch Landshutern sagen: KEINES! Ist Sarazins Denken mehr oder weniger problematisch, jetzt wo wir festgestellt haben, dass so etwas gesagt, gedacht und geschrieben werden darf? NEIN!
    4. Soll Sarazin der neue Hitler sein oder was ist gemeint, wenn es heißt: „mit Sarrazin werden die Symptome einer Wiederkehr dessen, was die Geschichte als „D-Land“ erfahren musste, immer deutlicher.“ Was kann Geschichte den erfahren? Soll D-Land witzig klingen oder warum steht das da so oft? Ich finde es überhaupt nicht witzig.
    5. Wer vom Islamismus nicht reden möchte, der sollte vom antimuslimischen Rassismus schweigen. Warum heißt die Parole nicht „gegen Rassismus und Islamismus“ wie vor einigen Jahren in Regensburg bei einer thematisch ähnlich angesiedelten Demo +++Gegendemo? Ich fürchte, weil man sich in der radikalen Linken von diesem Problem wieder abwendet.
    6. Wenn die Passauer ihren Mittdemonstranten von vor zwei Wochen genauso entgegentreten wollen, wie jetzt Sarazin, warum demonstrieren sie dann mit ihnen, anstatt gegen sie.

    Nicht ganz unabhängig vom Aufruf zur Gegenkundgebung der Passauer Genossinnen würde ich diese mal zum Nachdenken aufrufen. Ich finde es gut, Antirassistischen Protest zu unterstützen, aber in Passau scheint mir letzterdings ziemlich viel Unfug in den Köpfen Einzug zu halten. Eine Ausseinandersetzung mit den spanischen Verhältnissen wäre sicher fruchtbarer.

    Gegen die Dummheit, für das Mittlere
    Für den Kommunismus

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