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Archiv für August 2011

Der große Coup des Verfassungsschutzes

„Eine Weltkarte, in der Utopia nicht verzeichnet ist, ist keines Blickes wert, denn sie unterschlägt die Küste, an der die Menschheit ewig landen wird.“ (Oscar Wilde, „Die Seele des Menschen im Sozialismus“)

Doch um diese Landung endgültig zu verhindern, hat der bayerische Verfassungsschutz (VS) ein völlig neues Medium gegen anarchistische Chaoten, linksradikale Hassmusik und Ultaradikalkommunisten erschlossen: das Internet. Bravo! Damit seid ihr endlich in den 1990ern angekommen!
Ursprünglich sollte die Internetseite www.bayern-gegen-linksextremismus.de heißen, verrückterweise gelangt mensch bei dieser Seite auf den Blog der Initiative gegen jeden Extremismusbegriff (INEX)…

Daher mussten die Freundinnen und Freunde der Klassengesellschaft1 mit dem sperrigen Namen www.bayern-gegen-linksextremismus.bayern.de vorlieb nehmen.

Die Seite bringt allerlei schockierende und abstoßende Neuigkeiten aus den verrauchten Hinterzimmern der linksextremistischen Demokratiefeinde an das gleißende Licht des demokratischen Paradieses der freiesten aller Gesellschaftsformen.

Auch über uns brachten die smarten Schlapphüte des VS nach investigativer Recherche auf unserem Blog Spektakuläres ans Tageslicht: „F.A.U.L. mobilisierte beispielsweise auf ihrer Homepage zur Teilnahme an einer Demonstration am 3. Oktober in Bremen gegen die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit.“

Wir gratulieren dem bayerischen Verfassungsschutz zu diesem bahnbrechendem Ermittlungserfolg und halten weiterhin mit vollen Segeln Kurs auf die Küste Utopias.

Solidarität mit allen von der Reaktion verfolgten Genoss_innen!
Gegen Extremismusquatsch!
Für den libertären Kommunismus!

  1. Interessantere Menschen schreiben auf www.klassenlos.tk. [zurück]

Vor 19 Jahren: Pogrom von Rostock-Lichtenhagen

Heute, am 22. August, vor 19 Jahren begann das vier Tage andauernde Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Hierbei übten Rassist_innen aus der bürgerlichen Mitte den Schulterschluss mit der radikalen Rechten in ihrem Hass auf alles Nichtdeutsche und setzte diesen auch praktisch in die Tat um.
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Vortrag über den Al Quds Tag und Gegenaktionen in Berlin am 18.08.

Beim sogenannten Al Quds-Tag am 27. August werden in Berlin wieder Islamist_innen auf die Straßen ziehen, um für eine Welt ohne Israel zu demonstrieren. Auch die antizionistische Linke ist dabei anzutreffen. Dazu ein Auszug aus der Broschüre des No-Al-Quds Bündnisses:

flyer

Am 27. August 2011 wollen Islamist_innen in Berlin zum so genannten Al-Quds-Tag als Kampftag des politischen Islam auf die Straße gehen. Seit dem Aufruf des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Chomeini vom 8. August 1979 wird jedes Jahr zu diesem Anlass für eine welt ohne Israel und die Eroberung Jerusalems demonstriert. Dieser Tradition folgend schürt das iranische Mullah-Regime Hass gegen den „dekadenten westen“, verbreitet seit Jahren offen antisemitische Propaganda und leugnet den Holocaust. Gleichzeitig unterstützt es, durch Geld- und Waffenlieferungen, den Kampf islamistischer Terrororganisationen und arbeitet an seiner atomaren Bewaffnung, die angesichts der regelmäßig ausgesprochenen Vernichtungsdrohungen eine existenzielle Bedrohung für Israel darstellt.

Am Donnerstag den 18.08. um 19.30 Uhr bieten wir euch im Rahmen eines Vortrags im Infoladen Landshut die Möglichkeit mehr über die Hintergründe dieses Tags und der Gegenaktionen in Berlin zu erfahren. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Materialien und Infos zum Thema gibt es auch auf dem Blog des No-Al-Quds Bündnisses.

06. August: Demo gegen Abschiebungen

Zugtreffpunkt Landshut: 12.30 Uhr Hbf Landshut

Terminal 1 (Flughafen München) | 06.08.2011 @ 14:00

Gegen Abschiebungen – Für globale Bewegungsfreiheit

Millionen Urlaubsreisenden gilt das “Tor zur Welt” als Sprungbrett ins erholsame Vergnügen, Geschäftsleuten dient das Luftverkehrskreuz wie selbstverständlich beim zunehmend globalen Marketing. Für die Grenzpolizei ist der Flughafen vor allem EU-Außengrenze, gleichermaßen Kontrollposten und Abschiebeplattform. Dementsprechend erleben Tausende von MigrantInnen und Flüchtlinge schon bei ihrer Ankunft den Flughafen München als Nadelöhr für rassistische Kontrollen und Internierung oder später als Endstation vor der Abschiebung.
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